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1. Feldversuche zur RFID-Anwendung im Bereich Frische

Die Feldversuche erfolgten im Jahr 2005 bei den Firmen Arnold Fleischhandel GmbH Wetzlar und Matthies GmbH & Co. Rauch-Fleisch KG.
Ziel waren Untersuchungen zu Möglichkeiten der RFID-Kennzeichnung von Kartons, E2-Transportbehälter mit UHF-Transpondern, der anschließenden Lesbarkeit der RFID-Kennzeichnung sowie der entstehenden Kosten für den Anwender.
Als Fazit ergaben sich die praktische Anwendbarkeit der RFID-Kennzeichnung, jedoch auch die Kostengrenzen praktischer Projekte.
Die Feldversuche waren wesentlicher Ausgangspunkt für die späteren Konzepte der UBCS im Bereich von Lösungen der Rationalisierung von Unternehmensprozessen mit RFID-Technologie im Bereich Food.
Die Feldversuche wurden durchgeführt mit Unterstützung durch die Partnerfirmen sys-pro GmbH und Euro ID GmbH.




2. Marketing- und Vertriebskonzept für die RFID Konsortium GbR

In enger Abstimmung mit dem VDEB und der METRO Group erfolgte 2006 die Erarbeitung des Marketing- und Vertriebs-konzeptes für die RFID Konsortium GbR, einem Zusammen-schluss von 10 mittelständischen IT-Firmen.
Ausgangspunkt war dabei die Absicht der METRO, für ihre Lieferanten die Kennzeichnungspflicht mit RFID-UHF-Transpondern einzuführen.
Zielsetzung des Konzeptes war, diese METRO-Absicht für mittelständische Zulieferanten in eine Lösung umzusetzen, welche diesen Zulieferanten eigene Rationalisierungseffekte bei Anwendung der neuen RFID-Technologie erschließt.
Das Konzept wurde von der UBCS freiwillig der RFID Konsortium GbR zur zeitweiligen Nutzung zur Verfügung gestellt und konnte 2007 mit der Akquisition von drei ersten Projekten erfolgreich genutzt werden.



3. Technisches Konzept der RFID-/EDI-Integration der Firma Gruninger in das Zuliefernetzwerk der METRO

Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der RFID Konsortium GbR erarbeitete die UBCS das technische Konzept der RFID-Kennzeichnung von Kartons und Paletten für die Firma Eugen Gruninger Großmetzgerei GmbH & Co. KG
Nach Analyse der Geschäftsprozesse des Fleisch- und Wurstwarenproduzenten konnten die RFID-Kennzeichnungen an im Produktionsprozess konzipiert werden, dass die RFID- gekennzeichneten Kartons und Paletten im Kommissionier- und Versandprozess zu erheblichen Einspareffekten führen können. Für das ebenfalls konzipierte Realisierungsprojekt wurde ein Return of Invest (ROI) von rund zwei Jahren ermittelt.
Selbstverständlich wurden in der Konzeption die zukünftigen Anforderungen der Kunden METRO und REWE an die RFID-Kennzeichnung der Lieferungen vollständig berücksichtigt.



4. Lösungskonzept der modularen Standard Middleware RFID Sprinter

Im Ergebnis von Beratungsgesprächen und –konzepten, durchgeführter Diskussionen mit den Partnern von METRO und REWE sowie nach kritischer Sichtung der Ergebnisse von anderen RFID-Lösungen entwickelte die UBCS im Frühjahr 2007 das Lösungskonzept der modularen Standard Middleware RFID Sprinter.

Wesentliche neue Elemente des Lösungskonzeptes sind:
- die RFID Middleware ist nicht nur technologieorientiert, sondern als ERP-Ergänzung auch wahlweise prozessorientiert für Versand- , Kommissionier- und Lagerprozesse;
- die RFID Middleware ist arbeitsplatzorientiert. Sie liefert komplett nutzbare Arbeitsplätze in Versand, Kommissionierung und Produktion einschließlich aller erforderlichen Geräte und Software.

Das Lösungskonzept RFID Sprinter wurde von der UBCS freiwillig der RFID Konsortium GbR zeitweilig zur Nutzung überlassen und von Partnern als Basis von RFID Projektrealisierungen genutzt.
Nach wiederholter Kritik an der nicht sachgemäßen Umsetzung hat die UBCS das Recht der weiteren Nutzung durch die Partner der RFID Konsortium GbR zurückgezogen und der RFID SI AG übertragen.
Das wesentlich weiterentwickelte Lösungskonzept wird heute unter dem Namen RFID Shifter praktisch verwendet.




5. Technisches Konzept der RFID-/EDI-Integration der Firma Reichold Feinkost in das Zuliefernetzwerk der METRO

Im Verlauf der Akquisition des RFID Projektes bei der Firma Reichold Feinkost GmbH, welche die UBCS im Auftrag der RFID Konsortium GbR durchführte, erarbeiteten wir das Technische Konzept zum genannten Projekt.
Zunächst galt es, die Anforderungen zur RFID-Kennzeichnung der für METRO bestimmten Paletten umzusetzen. Gemeinsam mit der Firma SATO führte die UBCS Feldversuche durch und entschied im Ergebnis die Konzeption auf der Basis der Flag Tag Technologie des Partners SATO aufzubauen.
Später wurde auf Anforderung des Kunden die Konzeption um ein IdentGate am Warenausgang zur internen Qualitätsprüfung der Lesbarkeit der RFID-Kennzeichnungen erweitert.
Die Konzeption wurde Ausgangspunkt der Beauftragung des RFID Konsortiums mit der Umsetzung des Projektes.
Nach Umsetzung des Projektes ergaben sich verschiedene Schwachpunkte der konsortialinternen Realisierung. Die daraus resultierende Neu- und Weiterentwicklung der RFID Sprinter-Lösung wird heute als RFID Shifter von der RFID SI AG am Markt angeboten.


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